apotheke adhoc
berichtet über innovatives Logistikkonzept der AvP

Das nunmehr vor über einem Jahr umgestellte Logistikkonzept hat schon für sehr viele positive Pressestimmen gesorgt. Auch die Informationsplattform apotheke adhoc hat sich dem innovativen System angenommen und darüber berichtet. [weiter lesen...]

KASSENABSCHLAG
AOK geschlossen bei 2,30 Euro

Berlin  -  Die AOKen sind sich einig: Der vom Schiedsgericht festgelegte Kassenabschlag von 1,75 Euro gilt nur für 2009. Vorbehaltlich bezahlte Rechnungen auf dieser Basis für das laufende Jahr werden von allen Ortskrankenkassen korrigiert. [weiter lesen...]

PharmaZukunft-Veranstaltung in Köln
am 30.06.2010 war ein voller Erfolg!

Durch die veränderten rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen im Apothekensektor wurden die Apothekenleiterin und der Apothekenleiter zunehmend in die Pflicht genommen, sich im Markt der Arzneimittelversorgung strategisch zu positionieren und zu behaupten sowie ihre/seine Apotheke unter betriebswirtschaftlichen Aspekten effizient zu leiten und aktiv am Markt teilzunehmen.
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REZEPTABRECHNUNG

Mini-Antennen für Apotheken-Rezepte

Berlin - Noch ist unklar, ob sich die RFID-Technik (Radio Frequency Identification) für den Fälschungsschutz von Arzneimittelpackungen durchsetzt. Genutzt wird die Technik bereits beim Rezeptversand: Das Apothekenrechenzentrum AvP stattet jedes Paket mit einen individuell auslesbaren Code aus. So kann sein Weg von der Apotheke zum Rechenzentrum verfolgt werden.


Das private Rechenzentrum hat das Konzept erstmals auf der Expopharm im vergangenen Herbst vorgestellt. Mittlerweile wurden die alten Plastikboxen komplett durch Pappboxen ersetzt, bei denen von Innen ein RFID-Transponder aufgeklebt ist. Der Transponder besteht aus einem Chip und einer Antenne. Die Nummer auf dem Chip kann über die Antenne per Funk ausgelesen werden.

Die Daten werden vom Paketdienstleister DHL Express abgefragt, der exklusiv die AvP-Sammelboxen bei den Apotheken abholt. DHL liest die Codes beim Abholen in der Apotheke und in seinen Logistikzentren aus, AvP prüft sie erneut bei der Anlieferung. Verwechslungen will das Rechenzentrum so ausschließen. Apotheker können zudem den Weg ihrer Rezeptboxen auf den Internetseiten von DHL verfolgen.

Für DHL ist die Päckchenverfolgung längst Alltag, neu war dagegen die Abholung der Rezepte bei den Apotheken. Mit der DHL-Zusammenarbeit seien die Abholzeiten flexibler geworden, heißt es bei AvP. Zuvor hatten mittelständische Unternehmen und Subunternehmen die Rezepte eingesammelt.

AvP sieht sich mit der RFID-Technik als Branchenpionier. Die Arbeitsabläufe hätten sich beschleunigt, seit mehrere Boxen im Pulkleseverfahren gleichzeitig erfasst werden können, heißt es. Bereits Ende des Jahres soll der Nutzen die Kosten wettmachen – ein günstiger RFID-Transponder kostet laut AvP zwischen 10 und 15 Cent. Mit der individuellen Kennzeichnung könnte künftig die Versicherungsprämie der Sendungen sinken. Zudem hofft das Rechenzentrum, dass die Chips günstiger werden.

Janina Rauers, Dienstag, 27. Juli 2010, 13:23 Uhr

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